Intel Nuc Mini-PC

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Mini PC: Intel SWIFT CANYON NUC6i3SYK im Test

Intel ist im Mini-PC-Bereich ein Platzhirsch. Auch das neue Modell BOXNUC6I3SYK will durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine performante Hardware überzeugen. Wir testen, wie gut das gelingt.

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Die Ausstattung

An der Gehäusefront finden wir zwei USB 3.0 Ports, ein Stereo-Klinkenausgang und einen Infrafrotempfänger. Einer der USB-Ports ist auch für das Laden von Smartphones und anderen Geräten bei ausgeschaltetem Zustand gekennzeichnet (gelbe Farbe). Dazu gesellen sich an der Rückseite zwei weitere USB 3.0 Ports, Gigabit LAN, HDMI 1.4b und ein Mini Display Port sowie der Anschluss für das externe Netzteil. Die Ausstattung komplettieren ein Kensingtonlock und ein Cardreader auf der Seite. Die Anschlussvielfalt ist damit durchaus als gehoben zu bezeichnen. Sehr positiv ist die ausschließliche (und zeitgemäße) Verwendung von USB 3.0 Ports.

Für die drahtlose Kommunikation sorgt ein fest verbautes Wireless-Modul, welches auch Bluetooth 4.1 integriert hat und ebenfalls einen positiven Eindruck hinterlässt. Die WLAN-Antenne befindet sich im Gehäuseinneren und nimmt keinen weiteren Platz weg.

Angetrieben wird der NUC Mini-PC durch einen Intel Core i3-6100U Dualcore Prozessor mit 2,3 GHz. Das relativ neue Modell hat zwar nur zwei Kerne, ist dafür aber sehr stromsparend und hat die Grafikkarte bereits integriert. Eine Festplatte befindet sich nicht im Lieferumfang. Es kann eine M.2 SSD verbaut werden. Ist der gekaufte Mini-PC mit einem „H“ gekennzeichnet, ist auch Platz für eine ganz normale 2,5-Zoll-Festplatte. Der Arbeitsspeicher muss ebenfalls dazugekauft und eingebaut werden. Der Mini-PC unterstützt dabei auch neue DDR4-Module. Welche Speichermodule bereits mit dem NUC BOXNUC6I3SYK getestet wurden, ist hier nachzulesen. In die zwei freien Speicherbänke passen insgesamt bis zu 32 GB-Arbeitsspeicher.

Das Design erinnert an viele Mini-PCs der NUC-Reihe. Es ist nicht mehr als modern zu bezeichnen, dafür aber schlicht und platzsparend. Mit 115 x 32 x 111 mm (BxHxT) ist es im unteren Mittelfeld im Bereich der schnellen Mini-PCs. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt auf hohem Niveau. Hervorzuheben ist der bombenfeste Stand durch die vier integrierten Gummifüße.

Die Performance

Da keine Festplatte verbaut wurde, ist auch kein Betriebssystem mit an Bord. Egal ob Windows 7, 8 oder 10: Der Mini-PC hat mit keinem modernen Betriebssystem Probleme. Auch die Treibersuche gestaltet sich einfach. Mit eingebauter SSD bootet der Intel Nuc BOXNUC6I3SYK binnen weniger Sekunden.

Die Arbeitsgeschwindigkeit befindet sich mit ausreichend Arbeitsspeicher auf gutem Niveau. Dank dem modernen Prozessor sind die meisten Aufgaben trotz nur zwei Prozessorkernen für den NUC kein Problem. Auch als Mediacenter lässt sich der Computer exzellent verwenden und sogar Spiele wie Minecraft funktionieren einwandfrei. Lediglich neuere Spiele sollten gemieden werden.

Die Lautstärke des Mini-PCs ist – subjektiv betrachtet – nicht störend. Bereits ab einem Abstand von zwei Metern nimmt man den Nuc BOXNUC6I3SYK quasi nicht mehr wahr. Auch unter Volllast dreht der Lüfter kaum auf. Die Temperatur – oft ein Problem bei Mini-PCs – bleibt konstant im unkritischen Bereich. Wir konnten auch unter extremen Belastungen keine Temperaturen über 65 Grad feststellen.

Der Stromverbrauch ist eine große Stärke des Mini-PCs. Im Idle-Modus pendelt sich der Bedarf bei sechs bis sieben Watt ein. Bei schwereren Aufgaben überschreitet der Stromverbrauch nur sehr selten die 20 Wattmarke – ein Top-Wert.

Fazit: Intel NUC im Test

Wir haben den Intel Nuc BOXNUC6I3SYK im Test als sehr durchdachten, modernen und schnellen Mini-PC erlebt. In keinem Bereich leistet er sich wirkliche Schwächen. Sicher gibt es günstigere Mini-PCs und auch schnellere, aber in der Breite gibt es nur wenige, die ein solch gutes Komplettpaket mitbringen.Eine etwas günstigere Alternative könnte der etwas ältere NUC (Rock Canyon) sein.

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Noch einmal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Gute Leistung (für diese Geräteklasse)
  • Angenehm leise
  • Keine „vollwertige“ Grafikkarte einsetz- oder nachrüstbar
  • daher nur bedingt zum Spielen aktueller Spiele geeignet
  • Niedriger Energieverbrauch
  • In der H-Version zwei Festplatten nutzbar

Ergänzende Ressourcen zu dem Mini-PC:

Video-Test zum Intel BB Swift Canyon

(Preis zum Testzeitpunkt, kann mittlerweile höher sein, Bildquelle: Amazon/Intel)