FAQ / 5-Minuten-Überblick von Mini-PC-Test

Keine Zeit oder Lust, sich intensiv in das Thema Mini-PCs einzuarbeiten? Dann hilft Ihnen vielleicht unsere FAQ-Sektion, die alle wichtigen Fragen und Antworten aus der Welt der Mini-PCs im Überblick versammelt.

Was ist ein Mini-PC?

Zwar gibt es keine einheitliche Definition, aber zunächst unterscheiden sich Mini-PCs durch ihre Größe. Es gibt Mini-PCs, die kaum größer als ein Speicherstick sind, aber auch Mini-PCs die etwa der Größe von Barebones oder HTPCs entsprechen. Die Grenzen sind jeweils fließend.

Ein Mini-PC ist aber praktisch immer ein vollwertiger PC mit einem aktuellen Betriebssystem (in der Regel Windows). Er besitzt kein Display und kann teilweise direkt an dem jeweiligen Bildschirm befestigt werden. Manche Mini-PCs sind auch sogenannte Aufrüst-PCs, bei denen man zunächst eine Festplatte und Arbeitsspeicher einbauen muss.

Wie kann ein vollwertiger PC so klein sein?

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Mini-PC im quadratischen Format

Die Technik hat in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen dem Tablet- und Smartphone-Hype große Fortschritte gemacht. Manche in Tablets eingesetzte Prozessoren finden sich auch in Mini-PCs wieder. Direkt auf der CPU sitzt auch die Grafikkarte, die so keinen Platz benötigt. Auch SSDs und Flashspeicher sind mittlerweile sehr platzsparend. Das eigentliche Problem ist heutzutage nicht unbedingt der Platz, sondern die Wärmeentwicklung. Auch hier hat die Technik aber so viele Fortschritte gemacht, dass nicht wenige Mini-PCs passiv gekühlt werden, also komplett lautlos arbeiten.

Für welche Anwendungsgebiete sind Mini-PCs gedacht?

Zum einen sind Mini-PCs ideale Office-PCs, die alltägliche Aufgaben wie E-Mails lesen oder Surfen problemlos erledigen können. Zum anderen eignen sich Mini-PCs auch als Multimedia-PCs, etwa zum Übertragen digitaler Inhalte. In Ausnahmen kann man mit Mini-PCs auch aufwendigere PC-Spiele spielen. In der Regel ist die Leistung der kleinen PCs dafür aber nicht ausreichend.

Was unterscheidet Mini-PCs von Notebooks?

Für gewöhnlich verbrauchen Mini-PCs wesentlich weniger Strom als Notebooks. Damit können sie auch im Dauerbetrieb günstig laufen. Viele Mini-PCs haben eine Leistungsaufnahme von fünf Watt. Das entspricht im Dauerbetrieb rund zehn Euro Stromkosten pro Jahr. Dafür fehlt Mini-PCs aber ein Display und aufgrund der Größe auch meistens etwas Leistung gegenüber Laptops.

Kann ich meinen Mini-PC aufrüsten?

Das hängt stark vom Modell ab. Mini-PCs von der Größe eines USB-Sticks sind in der Regel nicht erweiterbar, da sie einerseits spezielle Komponenten brauchen und andererseits alles auf der Hauptplatine verlötet ist.

Bei anderen Mini-PCs ist Aufrüsten sogar notwendig, da sie ohne Festplatte und Arbeitsspeicher ausgeliefert werden. Wenn möglich, lohnt sich das Aufrüsten auf eine SSD und mindestens vier Gigabyte Speicher um schnell und effizient zu arbeiten.

Auf welche Leistungsdaten sollte ich achten?

Herauszufinden, wie schnell ein Mini-PC ist, ist anhand der Leistungsdaten nicht immer einfach. Zu undurchsichtig sind die Artikelbezeichnungen der Hersteller. Ein paar Anhaltspunkte gibt es aber trotzdem. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Mini-PC mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) hat, besser vier. Weniger als zwei Gigabyte führen zu Schwierigkeiten bei den neuen Windows-Betriebssystemen.

Darüber hinaus entscheidet hauptsächlich ein guter Prozessor, wie schnell Ihr Mini-PC ist. Hier sitzt auch meistens die Grafikkarte. In der Regel stammen die Prozessoren von Intel, nur wenige Mini-PCs verwenden AMD-CPUs. Bei Intel sollte Sie bei der Prozessorbezeichnung auf den Buchstaben an der letzten Stelle schauen. H, M, U oder Y sind ein Hinweis auf einen Prozessor für Mobilgeräte, ebenso die Bezeichnung „Atom“. K, R, S, T oder ein fehlender Buchstabe sind Zeichen für einen Prozessor für Notebooks oder Desktop-PCs. Letztere sind oft schneller, verbrauchen aber auch mehr Strom.

Wie hoch wird meine Stromrechnung mit einem Mini-PC sein?

Ein großer Vorteil der Mini-PCs ist der geringe Stromverbrauch. Viele Geräte verbrauchen nur fünf Watt pro Stunde im Idle-Modus. Selbst bei einem Betrieb über das ganze Jahr bedeutet das Stromkosten von unter zehn Euro pro Jahr bei den aktuellen Strompreisen. Bei Notebooks müssen Sie hier oft mit dem zehnfachen an Stromkosten planen, bei Desktop-PCs liegt der Verbrauch noch höher.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf den Unterseiten Kaufberatung  und Tipps.

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