MSI Cubi im Test

MSI Cubi im Test

MSI Cubi im Test

Mini PC: MSI Cubi im Test

Besser spät als nie: Mittlerweile hat MSI den Mini-PC-Trend erkannt und versucht mit seinen Vertreter, dem MSI Cubi, sein Glück. Kann der neue Kandidat mit der etablierten Konkurrenz mithalten oder diese gar überflügeln?

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Vielfältige Auswahl

Den Cubi gibt es in ganz verschiedenen Ausstattungen. Im High-End-Bereich bietet MSI seine Geräte sogar mit Intels fast aktueller Broadwell-Prozessorgeneration an. Für unseren Test haben wir uns das Mittelklassegerät (MSI Cubi-W3205U2GXXDX10M) geschnappt und unter die Lupe genommen.

Beim Design geht der MSI Cubi neue Wege. Das wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältliche Gehäuse fällt vor allem durch eine abgeschrägte Seite auf, die auch als Einschaltknopf fungiert. Ansonsten dominiert Kunststoff das Erscheinungsbild. MSI gibt sich gar nicht erst die Mühe, diese Herkunft z. B. mit einem Metallic-Look zu verschleiern. Trotzdem wirkt das Design interessant und frisch.

Mit 3,5 Zentimeter ist der MSI Cubi sehr flach. Auch in die Breite und Länge geht er mit jeweils etwa elf Zentimetern nicht besonders. In der Front finden sich zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie Soundanschlüsse. Auf der Rückseite kommen zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse, ein HDMI- und ein Mini-DisplayPort-Ausgang mit 4K-UHD-Unterstützung dazu. Natürlich gibt es auch einen Netzwerkeingang. Weniger sichtbar, aber umso wichtiger: Bluetooth 4.0 und WiFi. Insgesamt ist die Ausstattung absolut ausreichend und dem Preis angemessen.

Als Betriebssystem ist Windows 10 Home inklusive und bereits installiert. Ausgebremst wird selbiges vor allem durch die zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Mehr sind natürlich nicht Pflicht, aber für Multitasker bei Windows 10 fast schon ein Muss. Hier ist ein manuelles Aufrüsten empfehlenswert. Von den 32 Gigabyte Speicher bleiben dem Nutzer auch nur die Hälfte, da der Rest für die Windows-Installation benötigt wird. Immerhin ist der Speicher schnell, so dass das Hochfahren nicht einmal zehn Sekunden dauert.

Der für kleine Notebooks konzipierte Dual-Core-Prozessor Intel Celeron 3205U hat eine geringe thermische Verlustleistung von 15 Watt TDP. Die Grafikeinheit auf dem Chip ist schneller als vermutet, reicht aber für aktuelle Spiele nicht aus.

Wie gut funktioniert der MSI Cubi in der Praxis?

Der MSI Cubi macht als Arbeitscomputer eine gute Figur. E-Mail, Office – sogar anspruchslose Bildbearbeitung – sind für den Mini-PC ein Klacks. Streamen in Full-HD stellt den Cubi auch nicht vor ernste Herausforderungen. Die Beschränkung durch den gering bemessenen Arbeitsspeicher sowie die kleine Festplatte sorgen aber immer wieder dafür, dass im Betrieb Kompromisse eingegangen werden müssen. Die Leistung ist für einen Mini-PC insgesamt trotzdem überdurchschnittlich.

Sehr gut gefällt uns die Leistungsaufnahme: Im Idle-Modus sinkt der Stromverbrauch auf unter 10 Watt, im Vollbetrieb steigt er kaum über die 20 Watt-Marke. Ähnlich Positives lässt sich über das Kühlsystem berichten. Es hält den Cubi nicht nur unter 60 Grad, sondern ist nur dann wahrnehmbar, wenn man direkt davor sitzt und den Mini-PC zu Höchstleistungen treibt. Und selbst dann ist das Geräusch angenehm und kommt ohne störende Höhen aus.

Fazit: MSI Cubi im Test

Der MSI Cubi ist ein gut durchdachter Mini-PC, dessen einzig wirkliche Schwachstelle die nicht optimal abgestimmten Komponenten sind. Als Multimedia- und Office-Mini-PC macht der Cubi aber schon in der Grundkonfiguration eine gute Figur. Wem das nicht reicht, der greift zu einer anderen Ausstattung oder rüstet selbst auf. So oder so hat MSI mit dem Cubi im Mini-PC-Bereich Fuß gefasst.

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Noch einmal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Gute Leistung
  • Betriebssystem inklusive (Windows 10)
  • Kompakter Formfaktor
  • Leise
  • Niedriger Energieverbrauch
  • USB 3.0

Ergänzende Ressourcen zu dem Mini-PC:

Video-Test zum MSI Cubi

(Preis zum Testzeitpunkt, kann mittlerweile höher sein, Bildquelle: Amazon/Intel)